Gewachsene kleine Programmiersprachen

Vielleicht gehts euch auch so, dass ihr so erst mal ein kleines Programm schreibt, das irgendwas nützliches tut. Dann wird es erweitert, weil es läuft ja eh so toll, dann soll es interaktiv werden, und man muss irgendwie eine input-switch-case-schleife basteln, und schon ist mehr oder weniger zufällig eine primitive Programmiersprache entstanden.

Wenn wir dann so weit sind, wäre es ja toll, einen Befehl nicht mehrfach zu tippen, sondern ein tu-es-N-Mal-konstrukt zu haben, irgendwann ist die Programmiersprache dann Turing-mächtig.

Der Vortragende hat schon des öfteren solche mikro-Programmiersprachen gebastelt, und wenn einige andere hier ein Beispiel mitbringen könnten, dürfte sich daraus vielleicht ein interessanter Patchworkvortrag ergeben.

Der Vortrag stellt einen Kalender vor, der Code starten kann, und weils so geschickt ist, sich um Datenschnittstellen Datenübertragung zwischen den Jobs kümmert, so entstand mehr oder weniger zufällig ein Verteiltes System zur verteilten Programmierung. Dadurch dass es nicht geplant wurde, sondern historisch gewachsen ist, hat es einige Eigenschaften, die die üblichen verteilten Programmiersprachen (oder Parallelisierungserweiterungen,...) nicht haben. Ob sie sinnvoll sind, darüber kann man diskutieren

Thema:

Gewachsene kleine Programmiersprachen

Termin:

2016-11-14 20:15

Ort:

H20, Uni Ulm

Vortragender:

Marco

Archiv:


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